Ein neues Zuhause für Hunde
Ein neues Zuhause für Hunde

Rückblick auf das Jahr 2018

Das vergangene Jahr war für Hundezuhause ein anstrengendes Jahr, besonders im Sommer gab es einige Ereignisse, die sehr stressig waren. Aber zum Jahresende hat sich alles wieder beruhigt und es läuft wieder rund im Hundezuhause.

Es begann mit guten und relativ problemlosen Vermittlungen, wie zum Beispiel den beiden jungen Hunden Sofia und Floyd aus Italien und Syra, die schon ältere Schäferhündin aus Gran Canaria.

Im Februar lief Randy, im April lief Runa in der Probezeit ihren Besitzern weg und wurden überfahren. Zwei schrecklich traurige Ereignisse.

Aber es gab auch immer wieder Grund zur besonderen Freude, wie zum Beispiel im Fall von Gandhi - ein Hund, der aufgrund von Größe und Temperament nicht ganz leicht zu vermitteln war.

Im März zog bei uns die Mutterhündin Maya mit ihren vier Welpen ein. Unsere ersten Hunde aus der Smeura in Rumänien. Sie waren auch gleich eine besondere Herausforderung (siehe auch Bericht "Pinsels und Zausels Weg ...).

Im Juli fand unser Sommerfest mit über 100 Personen und circa 60 Hunden hier statt und war einfach nur wunderschön

Ebenfalls im Juli entschlossen wir uns, uns von unserem langjährigen Partner ARYCAN zu trennen. Die Kritik von unserer Seite betraf vor allem den nicht respektvollen Umgang miteinander sowie das mangelnde Interesse von ARYCAN an seinen ehemaligen Schützlingen. Wir schreiben diesbezüglich Genaueres auf der Seite "das Ende der Zusammenarbeit mit ARYCAN" (diese Seite haben wir "unsichtbar" auf der Homepage gemacht, denn wir möchten keinen ewigen Streit. Wer genaue Infos über die Ursachen des Bruchs mit ARYCAN haben möchte, erhält den Bericht gerne von uns).

Ganz schlimm war die Zeit, als wir Alfi, der sich während unseres Urlaubs im August aus dem Garten ausgrub, 17 lange bange Tage suchen mussten. Wir fanden ihn schließlich mit Hilfe unserer Freunde und der Suchhundegruppe K9 Niederrhein, die uns eine Falle lieh. In dieser schrecklichen Zeit wurden unsere Sorgen um Alfi noch verschlimmert durch gezielt lancierte Artikel in der Rheinischen Post. In einem Artikel behauptete die Tochter des hiesigen Jagdpächters, dass Alfi wahrscheinlich durch Schwarzwild verletzt sei, da er nicht mehr "sauber laufen" würde. Außerdem würde er für Unruhe sorgen und man sähe keine Rehe mehr. Wenn wir Alfi suchten, sahen wir jede Menge Rehe, und als wir ihn fanden, war er unverletzt. In einem anderen Artikel behauptete die Suchgruppe Neuss, dass Alfi fast überfahren worden sei. Auf Nachfrage unsererseits konnten sie uns keine Auskunft geben. Der Grund für solche Fake-News, wie sie heute ja zu gern in die Welt gesetzt werden, ist, dass Leute sich wichtig tun und bekannt machen wollen, und die Presse beißt natürlich gleich an - es war Sommerlochzeit.

Aber das Ganze nahm ein gutes Ende und Alfi kam wohlbehalten zu uns zurück.

Damit so etwas nie mehr passieren kann, entschlossen wir uns, unsichere Stellen des Gartenzauns durch einen 2 m hohen Drahtgitterzaun zu verstärken. Kostenpunkt circa 5000 €.

Während die Geschichte um Alfi ein gutes Ende fand, traf uns der Schlag, als unser geliebter Kater Milan, der uns vor 2 Jahren zugelaufen war, am 1. September überfahren wurde. Wir vermissen ihn jeden Tag - er konnte zaubern und hat uns verzaubert.

Milan hat uns zu Katzenfans gemacht, aber irgendwo eine Katze adoptieren wollten wir nicht. Eine Freundin von Hundezuhause hatte 2 Katzen, die es zwar sehr gut hatten, sich aber nicht wohlfühlten, da es keine Möglichkeit für sie gab, nach draußen zu kommen. Wir hier konnten den Katzen zumindest einen Balkon bieten. Sookie und Pico zogen Mitte November zu uns, fühlten sich hier gleich sehr wohl und dürfen nun für immer bleiben. Die beiden sind zwei ganz liebe Katzen ohne jeglich Falschheit und sehr verschmust. Am liebsten gehen sie in die Mansarde - dies ist für sie das Abenteuerland.

Sie machen auch einen guten Job, denn wenn wir einen unserer Schützlinge auf Katzentauglichkeit testen müssen, stehen sie uns ganz gelassen zur Verfügung.

Mit dem Herbst kehrte wieder Ruhe ins Hundezuhause und die Tierschutzarbeit machte wieder Freude. Dies verdanken wir vor allem auch unserem neuen Partner, der Tierhilfe Hoffnung, die das riesige Tierheim Smeura in Rumänien betreut. Sie leisten selbst hervorragende Arbeit, ohne das Partnertierheim in Deutschland zu überfordern. Im Gegenteil, sie sind dankbar für jede Hilfe und die geben wir ihnen sehr gerne.

Im November/Dezember nahmen wir neben anderen Hunden von der Smeura  Albina und die beiden älteren Hunde Albert und Helga auf, die alle drei bereits ein Zuhause gefunden haben. Was für ein gutes Ende eines Jahres ....

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